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Nachbarschaftshilfe unter 01522 5197493

Wer in einer gut funktionierenden Nachbarschaft wohnt oder drei, vier Generationen seiner Familie im Dorf hat, hat’s gut: kleine Dienstleistungen, die man gerade mal nicht selbst erledigen kann, übernimmt gern ein Nachbar, die Kinder oder Enkel. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass man eine kleine Hilfe braucht, insbesondere, wenn man krank oder älter ist. Deshalb kamen einige Leute aus der ev. Kirchengemeinde und aus unserem Verein auf die Idee, private Hilfen im Bedarfsfall anzubieten. Eines unserer Vereinsmitgliederhat sich bereit erklärt, die Koordination zu übernehmen und Hilsbedürftige und Hilsbereite zusammenzubringen.

Gleich vorweg: all das ist privat und freiwillig – es ist keine Leistung, die man bei uns „buchen“ kann. Wir als Verein unterstützen die Idee nach unseren Kräften aber getragen wird sie von Einzelpersonen, die etwas für die Allgemeinheit tun wollen.

Keine große Hürde – einfach anrufen!

Das Prinzip ist einfach: einige Leute und sind bereit, einen gewissen Teil ihrer Zeit u. A. für die Nachbarschaftshilfe zur Verfügung zu stellen. Jeder macht eben so viel wie er kann und will. Über die Telefonnummer 01522 5197493 kann man uns täglich erreichen: von 9-12 und von 15-18 Uhr. Per Mail sind wir unter „nachbarhelfer@dorflaewe.de“ zu erreichen. Wir leiten die Anfragen weiter und versuchen, jemanden zu finden, die oder der helfen kann.

Freiwilligkeit ist das Prinzip

Da alles freiwillig ist, können wir nicht immer zusagen, dass unsere Anfrage an die Helferinnen und Helfer immer erfolgreich ist. Aber: erst einmal anfragen, schauen wir zusammen, was geht! Ja, es kann schon sein, dass wir mal eine Anfrage ablehnen müssen. Je mehr Leute im Dorf bereit sind, zu helfen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand findet, der im Bedarfsfall helfen kann. Und wenn man z.B. bei Tagen oder Zeiten flexibel ist, geht’s einfacher.

Das hat für uns eine ganz besondere Bedeutung: wir sind einfach da. Wir drängen uns niemanden auf und umgekehrt muss es niemandem peinlich sein, unsere Zeit in Anspruch zu nehmen. Wir tun das gern. Einige von uns tun dass aus ihrer christlichen Überzeugung heraus, andere, weil sie es wichtig finden, dass das Dorf zusammenhält und weiter zusammenwächst. Egal, was die Motivation jedes Einzelnen ist: wir freuen uns helfen zu können.

Was geht, was nicht geht:

Einige Beispiele für Hilfsleistungen, zu denen sich die Helfenden aus Heuchelheim-Klingen bereit erklärt haben

  • Einkäufe (mit)erledigen
  • Gassigehen/Katzenbetreuung
  • Computer-Ersthilfe (Digitalbotschafterin Sonja Tausch-Treml)
  • Einfach Zuhören und da sein (und darüber den Mund halten!), wenn jemand in einer schweren Situation mal reden muss
  • Begleitete Heimfahrt nach Untersuchungen mit leichter Narkose oder Augentropfen, wenn alle in der Familie arbeiten
  • Nach Absprache: Begleitung bei Behördengängen o.Ä.
  • Mal ein paar Tage mitkochen, wenn jemand krank ist und keine Versorgung hat
  • Mal zwischendurch Wäsche aufhängen, wenn sich jemand nur noch eingeschränkt bewegen kann
  • und viele andere Kleinigkeiten, die sich aus

ACHTUNG: Wir als Verein und der Kreis von Helfenden sind kein bezahlter oder unbezahlter Dienstleister, der einspringt, wenn z.B. der Enkel gern 50 Euro nimmt, aber keine Lust hat der Oma den Rasen zu mähen. So etwas muss in der Familie geklärt werden. Wir betreiben kein Taxiunternehmen, mit dem man den unbequemen und zeitaufwändigen Bus vermeiden kann. Wir sind keine Gartenbaufirma, die regelmäßig den Grünschnitt erledigt und Unkraut jätet. Z.B. mal einen Gartenbag mit zur Deponie nehmen, wenn jemand von uns sowieso dort hinfährt, das geht aber auf jeden Fall.

Mehr Mitmacherinnen und Mitmacher gesucht!

Und wir würden uns freuen, wenn sich uns weitere Leute anschließen wollen – immer unter der Prämisse, dass jeder soviel macht, wie er will und kann, ohne sich überfordert zu fühlen. Wir verpfichten uns, die Anfragen über den Kreis der Helfer hinaus nicht bekannt zu machen. Es kann also jede und jeder anrufen, ohne sich schämen zu müssen.