Zu dritt hatten wird die Gelegenheit, das Atelierhaus des Malers Rolf Müller Landau (1903-1956) zu besichtigen. Der Mitbegründer der Pfälzischen Sezession ließ sich nach dem zweiten Weltkrieg im Heimatdorf seiner Ehefrau Hermine nieder. Dort baute er ein ganz südfranzösisch anmutendes Haus zum Leben und zum Malen.
Ein Künstlerhaus und ein verpflichtendes Erbe
Die Familie Müller ist bemüht, das Erbe des Malers zu bewahren. Obwohl der Löwenanteil seines künstlerischen Werks an das Land Rheinland-Pfalz ging, befindet sich noch eine große Anzahl an Bildern im Besitz der Familie. In einer kleinen Online-Ausstellung sind Bilder von Rolf Müller-Landau für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Wohnhaus selbst, Anfang der 50er Jahre gebaut und in einem fast verwunschen wirkenden Garten liegend, ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Rolf Müller-Landau schuf sich mit den Mitteln der damaligen Zeit einen Platz zum Leben und zum Malen – die Terrasse orientiert nach Süden, zum Licht der Südpfalz hin, das Atelier nach Norden, um möglichst immer gleiches Licht zu haben. Bis zu ihrem Tod pflegte die Tochte des Malers, Bärbel Müller, den Nachlass. Jetzt kümmert sich vor allem seine Schwiegertochter, Ursula Müller, mit Unterstützung ihrer Kinder darum, dass das Malerhaus erhalten bleibt.
Der „Mannheimer Morgen“ hatte noch zu Lebzeiten von Sohn Albrecht und Tochter Bärbel Müller im Jahr 2013 dem Haus einen Besuch abgestattet. Damals hingen noch einige der Werke von Rolf Müller-Landau im Haus.














